
Wenn Sie Kunden in mehreren europäischen Ländern in Rechnung stellen, wird der Vergleich der Pflichten schnell komplex. Diese Tabelle fasst an einem Ort zusammen, was in den 4 für unsere Leser am häufigsten relevanten Ländern gilt.
Der vergleichende Zeitplan
| Land | Empfang | Ausstellung | Format |
|---|---|---|---|
| 🇫🇷 Frankreich | 1. September 2026 (alle) | 1. Sept. 2026 (Großunternehmen), 1. Sept. 2027 (KMU) | Factur-X, über PDP |
| 🇧🇪 Belgien | Bereits in Kraft (Jan. 2026) | Bereits in Kraft, alle Größen | UBL, über Peppol |
| 🇩🇪 Deutschland | Bereits in Kraft (Jan. 2025) | 1. Jan. 2027 (Umsatz > 800.000 €), 1. Jan. 2028 (alle) | Factur-X (oder XRechnung) |
| 🇳🇱 Niederlande | Keine B2B-Pflicht (nur B2G) | Kein Datum vor 2030 | UBL, über Peppol |
Frankreich und Belgien: die beiden dringlichsten Märkte
Dies sind die beiden Länder, in denen die Dringlichkeit für die meisten unserer Leser am konkretesten ist. Frankreich bewegt sich auf eine gut dokumentierte, schrittweise Pflicht der DGFiP zu. Belgien ließ keinen Übergangsspielraum: die Pflicht gilt seit Januar 2026 vollständig, ohne Größenausnahme.
Deutschland: eine bereits weit fortgeschrittene Pflicht
Deutschland ist Frankreich beim Empfang voraus (Pflicht seit Januar 2025), mit einer Ausstellungspflicht, die je nach Umsatz stufenweise eintritt. Der genaue deutsche Zeitplan entwickelt sich manchmal im Zuge neuer Anwendungstexte weiter — wenn Sie regelmäßig deutsche Kunden in Rechnung stellen, wird eine direkte Prüfung beim Bundesfinanzministerium empfohlen, bevor Sie sich endgültig auf diese Termine festlegen.
Niederlande: der am häufigsten missverstandene Fall
Entgegen einer verbreiteten Annahme gibt es in den Niederlanden noch keine inländische B2B-Pflicht — nur die Rechnungsstellung an öffentliche Verwaltungen (B2G) ist derzeit betroffen. Wenn Sie ausschließlich private niederländische Kunden in Rechnung stellen, gilt das Dringlichkeitsargument für Sie noch nicht, im Gegensatz zu den drei anderen Ländern dieses Vergleichs.
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Artikel aktualisiert am 11. Juli 2026. Die französischen und belgischen Termine wurden über offizielle Primärquellen geprüft (legifrance.gouv.fr, finances.belgium.be). Die deutschen und niederländischen Termine beruhen auf Quellen mit geringerem Prüfungsniveau — prüfen Sie stets die aktuellste Version direkt auf den betreffenden Behördenwebseiten, bevor Sie sich darauf verlassen.